27. Oktober 2019, 11:00 Uhr

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6. November 2014
Debut um 11: Konzert
17. November 2019, 11:00 Uhr
4. November 2019
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17. November 2019, 11:00 Uhr
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27. Oktober 2019, 11:00 Uhr

Nach einigen Jahren ist es wieder einmal soweit: An einen von vier hochkarätigen Solistinnen und Solisten, die sich in diesem Konzert mit jeweils etwa 20 Minuten Musik vorstellen, vergibt eine Fachjury ein Stipendium in Höhe von € 350,00, in monatlichen Raten auszuzahlen im Jahre 2020. Wie schon früher, erleben Sie eine Mischung aus bereits im DEBUT aufgetretenen und „neuen“ Solisten.

Unter dem Vorsitz von Dr. Jan Boecker, Musikwissenschafler und Pressechef des Dortmunder Konzerthauses, werden die vier Fachjuroren eine sicher nicht leichte Wahl zu tre en haben. Auch Sie, verehrtes Publikum, sind wieder aufgerufen, Ihre Stimme zweien der vier Kandidaten zu geben; der oder die Bestplatzierte erhält den gut dotierten Publikumspreis. Vor allem aber: Genießen Sie mit Ihren Verwandten und Freunden das diesmal besonders anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm. Bitte denken Sie an die rechtzeitige Anmeldung bis zum 22. Oktober 2019 anzumelden. Trotz des umfangreicheren Platzangebotes bitte ich Sie inständig, sich weiterhin für das Konzert anzumelden, denn danach richten sich die Bestellung für den Umtrunk sowie der Umfang der Bestuhlung des Saals. Der Förderverein DEBUT UM 11 freut sich auf Ihren Besuch!

Interpreten

Simon Staub (Klavier)
Geboren 2000 in Paderborn, begann fünfjährig mit dem Klavierunterricht und trat bereits drei Jahre später öffentlich auf. 2010 nahm er an einem Meisterkurs von Peter Feuchtwanger teil, 2011 wurde er Schüler von Prof. Piotr Oczkowski in Detmold, wenig später auch als Jungstudierender an der dortigen Musikhochschule. Zur Zeit ist er Student (zweites Semester Bachelor) bei Prof. Hartmut Schneider an der selben Hochschule. Simon erhielt bereits Preise bei zahlreichen Wettbewerben, darunter Hohenlimburger Musikwettbewerb „Barock und Frühklassik“ 2010, „Jugend musiziert“,  ürmer-Wettbewerb Bochum, van-Bremen-Wettbewerb Dortmund (1. Preise 2014 und 2017), Münchner Klavierpodium, Internationaler Grotrian Piano Master Competition, Internationaler Rotary-Klavierwettbewerb „Jugend“, International Piano Competition Wiesbaden, International Piano Competition for Young Musicians Enschede. 2016 bekam er den Förderpreis „Junge Kunst“ der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold. Bereits 2013 trat Simon zum ersten Mal solistisch mit dem Leipziger Symphonieorchester auf. Erster Au ritt beim DEBUT UM 11 im April 2018.

Alexander Skrjabin (1872-1915) Etude gis-Moll op. 8.9 „Alla ballata“ (1894)

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate Es-Dur op. 81a „Les Adieux“ (1809/10) Das Lebewohl: Adagio – Allegro • Abwesenheit: Andante espressivo – Das Wiedersehen: Vivacissimamente

Franz Liszt (1811-1886) Ungarische Rhapsodie Nr. 10, S. 244.10 (nach 1846)

Tolga Akman (Posaune)
wurde 1997 in der Türkei geboren. 2009 begann er seine Musikausbildung an der Minar Sinan Fine Arts University. Bereits 2012/13 spielte er als Jungstudent im Orchester des Staatstheaters von Istanbul. 2015 begann er sein Bachelorstudium an der Musikhochschule Hannover als Student von Jonas Bylund – früherer Soloposaunist in Oslo, Stockholm und Bamberg, jetzt Posaunenprofessor. In Meisterkursen bildete Tolga Akman sich bei weiteren internationalen Solisten fort: Jesper Juul, Ben van Dijk, Abbie Conant und Christian Lindberg. Er wurde eingeladen, mit führenden Ensembles aufzutreten: Stockholm Chamber Brass, Salaputia Brass, Niederländisches Sinfonieorchester. 2016 gewann er den Großen Preis beim Wettbewerb des „Positively Brass Symposiums“ in Trossingen. 2017 wurde er Sieger beim Internationalen Blechbläserwettbewerb in Polen, gewann einen 3. Preis beim „Concours international de Trombone d’Alsace“ und den ersten Preis beim „Robert Marsteller Trombone Competition“ in den USA. 2018 war er Gewinner des Wettbewerbs der Internationalen Posaunenvereinigung in Weimar und des „Frank Smith Trombone Competition“ in den USA. 2018 erhielt er in Lüdenscheid gegen eine Konkurrenz der besten Studierenden deutscher Musikhochschulen einen der höchstdotierten deutschen Musikpreise, nämlich das Stipendium der Märkischen Kulturstiftung für 2019. Erster Auftritt beim DEBUT UM 11 im Oktober 2018.

Guy Ropartz 1864-1955 Pièce für Posaune und Klavier es-Moll (1908) Lento – Allegro

Sigismund Stojowski 1869-1946 Fantasie E-Dur für Posaune und Klavier op. 27 (1905)

Bernhard Krol 1920-2013 Capriccio da camera für Posaune und Klavier op. 35 (1961)

Maialen Egiazabal (Violoncello)
wurde 1995 in Irún (Spanien) geboren und spielt seit ihrem siebten Lebensjahr Violoncello. Nach dem Abiturabschluss bekam sie einen Platz in der Celloklasse von Asier Polo und Maria Casado an der Musikhochschule (Musikene) in San Sebastian (Spanien). Nach ihrem Bachelorstudium erwarb sie in den Jahren 2017 und 2018 das Nicanor-Zabaleta-Stipendium, dank dessen sie einen Masterstudiengang an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Gregor Horsch, Solocellist des Amsterdamer Concertgebouw-Orchesters, beginnen konnte. Sie wurde ausgewählt, um an verschiedenen Kammermusikfestivals teilzunehmen, darunter „Quincena Musical“ in San Sebastian oder „Fundación Juan March“ in Madrid. Sie war Mitglied des Jungen Spanischen Nationalorchesters, mit dem sie in großen europäischen Konzertsälen auftrat wie dem Konzerthaus Berlin oder Ateneul Român in Bukarest. Vor kurzem hat sie auch mit dem Spanischen Nationalorchester zusammengearbeitet. Sie nahm an Meisterkursen von Cellisten wie Peter Bruns, Enrico Dindo, Rafael Rosenfeld, Claudio Bohórquez, Gregor Horsch, Alban Gerhardt, Steven Isserlis, Wen Sinn Yang und Troels Svane teil. Sie setzt derzeit ihr Masterstudium an der Robert-Schumann-Hochschule fort und plant die Teilnahme am Internationalen Piatigorsky Cello Festival, das im März 2020 in Los Angeles statt ndet und wofür sie ausgewählt wurde.

Richard Strauss (1864-1949) Sonate F-Dur für Violoncello und Klavier op. 6 (1883) Allegro con brio • Andante ma non troppo • Finale: Allegro vivo

Ilja Aksionov (Tenor)
1996 in Litauen geboren, hat bereits als Knabensopran Erfahrung auf Konzertund Opernbühnen gesammelt, wo er als Prinz in the Little Prince von Rachel Portman und als Solist in dem Musiktheaterstück MASS von Leonard Bernstein zu hören war. Später folgten Gesangstudien in der Klasse des namhaften litauischen Tenors Virgilijus Noreika an der Litauischen Musik- und Theaterakademie in Vilnius. 2015 Erster Preis beim internationalen Wettbewerb Kaunas sonorum; zusammen mit dem Pianisten Gustas Raudonius 2. Preis beim Wettbewerb Città di Barletta in Italien. Seit Oktober 2017 studiert Ilja Aksionov an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf in der Klasse von Prof. Konrad Jarnot. Er nahm schon an Opernprojekten der Hochschule teil, darunter La Cenerentola von Rossini und Die Opernprobe von Lortzing. Zahlreiche Auftritte als Oratorien- und Kantatensolist. Im Sommer 2019 war er als Solist in der Rossini-Oper „Die verkehrte Braut“ an der Frankfurter Kammeroper zu erleben. Klavierparts bei Ilja Aksionov: Jay Jung-Hoon Wang, bei Tolga Akman und Maialen Egiazabal: R. M. Klaas

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Das Lied der Trennung (Klamer Eberhard Karl Schmidt) KV 519 (1787)

Benjamin Britten (1913-1976) Bonny at morn Nr. 32 aus Folk Song Arrangements

Kurt Weill (1900-1950) Lonely House. Lied des Sam Kaplan aus dem Musiktheaterstück nach Elmer Rice Street Scene (1947)

Franz Lehár (1870-1948) Dein ist mein ganzes Herz. Lied des Prinzen Sou-Chong aus der Operette Land des Lächelns (1929)

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei.
Die Konzertreihe DEBUT UM 11 wird von Spenden getragen. Als gemeinnützig anerkannter Verein stellen wir Spendenbestätigungen zu Beginn des Folgejahres aus. Das Honorar, das die jungen Interpretinnen und Interpreten aus diesen Spenden erhalten ist als Ansporn und zur Unterstützung von Studium und Arbeit gedacht.

Bankverbindung:
Volksbank Marl-Recklinghausen
IBAN DE29 4266 1008 5106 3781 00
BIC GENODEM1MRL