22. Februar 2026, 11:00 Uhr
13. Januar 202615. März 2026, 11:00 Uhr
Programm & Interpreten
Francis Poulenc (1899-1963)
Sonata für Oboe und Klavier FP 185 (1962)
Elégie: Paisiblement, sans presser • Scherzo: Très animé • Déploration: Très calme
Maurice Ravel (1875-1937)
Le Tombeau de Couperin (1917) - Fassung für Oboe und Klavier
Prélude • Forlane
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Sonate für Oboe und Klavier op. 166 (1921)
3. Satz: Molto allegro
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate f-Moll op. 57 „Appassionata“ (1805),
1. Satz
Sergej Prokofjew (1891-1953)
Sonate Nr. 3 a-Moll in einem Satz (1917)
György Ligeti (1923-2006)
Etüde Nr. 4 „Fanfares“ (1985)
Franz Liszt (1811-1886)
Ungarische Rhapsodie Nr. 10 (1847)
Moderation: Rainer Maria Klaas

Nathaniel Heine (Oboe),
2005 in eine Architektenfamilie geboren, begann mit acht Jahren seine Oboen-Ausbildung bei Falk Stolzenburg
(Robert-Schumann-Philharmonie, Chemnitz). 2015 wurde er am Sächsischen Landesgymnasium für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden aufgenommen, wo er bei Christoph Gerbeth (Elblandphilharmonie Radebeul), Jens Prasse (Dresdner Philharmonie) und Prof. Céline Moinet (Staatskapelle Dresden) Unterricht erhielt. 2023 wurde er parallel in die Nachwuchsförderklasse der Leipziger Musikhochschule aufgenommen. Seit 2024 ist er Bachelorstudent an der Weimarer Musikhochschule und erhält Unterricht von Prof. Matthias Bäcker (Camerata Salzburg). In Meisterkursen gaben ihm namhafte Oboisten wie Albrecht Mayer, Ramón Ortega Quero, Burkhard Glaetzner, David Walter, Gregor Witt, Jean-Louis Capezzali, Karel Schoofs, Lucas Macías Navarro, Maurice Bourgue, Olivier Stankiewicz und Washington Barella wichtige Impulse.
Nathaniel Heine erspielte sich seit 2014 immer wieder erste Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben. 2017 sicherte er sich beim 2. „Rising Stars Grand Prix“ einen 1. Preis und gab – elfjährig – sein Debüt in der Berliner Philharmonie. 2021 wurde er beim 25. Carl-Schroeder-Wettbewerb mit dem 1. Preis in der Kategorie Holzbläser solo ausgezeichnet. 2025 folgte ein 2. Preis beim Internationalen Bodensee-Musikwettbewerb. Mehrfach erhielt er Erste Preise im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Als Solist trat Nathaniel bereits mit namhaften Orchestern u. a. im Gewandhaus Leipzig, im Teatro Filarmonico Verona und der Dresdner Kreuzkirche auf und spielte im Rahmen internationaler Festivals wie Europäisches Barockworkshop Dresden-Venedig (2021-23), Verbier-Festival (2023) sowie Gstaad-Menuhin-Festival (2025). Seine stilistische Bandbreite reicht dabei vom Barock bis zu Neuer Musik und Jazz. Er erhielt Stipendien der Talentschmiede Dresden, der Reinhard-Lüttmann-Stiftung und der Musikakademie Tirol.
Maria Litsoukov (Klavier – Poulenc, Ravel, Saint-Saëns)
wurde 2005 in Radebeul bei Dresden geboren und bekommt seit ihrem vierten Lebensjahr Klavierunterricht. Angefangen hat sie bei Masumi Sakagami. Sie setzte den Klavierunterricht bei Daniel Heyne von 2014 bis 2022 fort. Ab Sommer 2023 war sie in der Nachwuchsförderklasse an der Leipziger Musikhochschule, wo sie seit 2024 als Bachelor in der Klavierklasse von Prof. Christian A. Pohl weiterstudiert. In Meisterkursen bildete sie sich bei namhaften Professoren wie Jacques Rouvier, Jan Jiracek, Arnulf von Arnim, Georg Steinschaden und Rena Shereshevskaya fort. Beim „kleinen“ Schumann-Wettbewerb in Zwickau 2015 gewann sie den 3. Preis. 2016 bis 2019 erhielt sie Erste Preise auf Landes- und Bundesebene bei „Jugend musiziert“, sowohl für Klavier solo als auch in Duos mit Geige und Oboe. Dem Orchesterdebüt 2019 mit Mozarts A-Dur-Konzert KV 414 folgten Wettbewerbserfolge beim Internationalen Wettbewerb in Usti nad Labem 2021 und beim internationalen Béla-Bartók-Wettbewerb in Graz 2024. Im gleichen Jahr gewann sie zudem bei „Jugend musiziert“ den 1. Bundespreis als Liedbegleiterin in der Kategorie Kunstlied.


Vincent Heeren (Klavier)
wurde 2009 in Herne geboren. Schon früh fiel seine große musikalische Begabung auf, ersten Kontakt zum Klavierspiel hatte er mit vier Jahren zuhause. Mit fünf Jahren begann er mit dem Klavierunterricht an der örtlichen Musikschule, während er gleichzeitig direkt in die 2. Grundschulklasse eingeschult wurde. 2017 wechselte er auf das Gymnasium und in kurzzeitigen Klavierunterricht bei Rainer Maria Klaas. In Workshops und Meisterkursen bei Martin Stadtfeld, Stefan Imorde, Rythmie Wong, Dietmar Nawroth, Thomas Hell, William Youn und Elisabeth Leonskaja sowie bei Kammermusikkursen der „Jeunesses Musicales“ holte er sich weitere
Anregungen und sammelte vielfältige Erfahrungen im Zusammenspiel mit anderen, meist wesentlich älteren Musikern. Vincent Heeren ist vielfacher Erster Preisträger bei „Jugend musiziert“ bis hin zur Bundesebene in den Wertungen Klavier, Gitarre, Gitarrenduo, Kammermusik und Instrumentalbegleitung. Mit neun Jahren wurde er als Jungstudent in die Klavierklasse von Prof. Henri Sigfridsson an der Essener Folkwang-Universität der Künste aufgenommen, für die er regelmäßig in Konzerten, auch mit Radioübertragungen, mitwirkt. 2022 gab er sein Orchesterdebüt mit Beethovens G-Dur-Klavierkonzert in der Philharmonie Essen. Von 2020 bis 2023 war er Stipendiat der Carl-Bechstein-Stiftung, 2023 wurde er in das Fördertrio des Kammermusikzentrums NRW aufgenommen. Nach einer erfolgreichen Solokonzertreihe im Sommer 2024 nahm er zum Wintersemester 2024/25 als Fünfzehnjähriger sein Bachelor-Studium an der Folkwang-Universität der Künste auf.
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Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Keine freie Platzwahl. Bitte denken Sie an die
rechtzeitige Reservierung bis spätestens 06. März 2026.
(info@debut-um-11.de oder per Telefon an 02361 23702)
