30. August 2026, 11:00 Uhr
6. Juli 202627. September 2026, 11:00 Uhr
Programm & Interpreten
Franz Strauss 1822-1905
Fantasie g-Moll / G-Dur über den Sehnsuchts-
Walzer von Beethoven für Horn und Klavier op. 2 (1845)
Zsolt Nágy *1957
Happy Blues für Horn solo (2021)
Camille Saint-Saëns 1835-1921
Introduction et Rondo capriccioso
für Violine und Klavier op. 28 (1863)
Johannes Brahms 1833-1897
Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40 (1865)
Andante – Poco più animato • Scherzo: Allegro –
Trio: Molto meno allegro • Adagio mesto • Finale:
Allegro con brio
Klavierparts: Rainer M. Klaas

Eduardo Grau Pilán (Horn),
geboren 2002 in Yátova (Valencia, Spanien), begann im Alter von 14 Jahren, Horn bei Batiste Bernat zu spielen. Kurz darauf wurde er am Conservatorio Profesional de Requena aufgenommen, wo er insbesondere durch den
Unterricht bei Miguel Martínez Mejías geprägt wurde. Während dieser Zeit war er außerdem Mitglied des Jugendorchesters UIMP Ataúlfo Argenta in Santander. Anschließend bestand er die Aufnahmeprüfung für den
Bachelorstudiengang am Conservatorio Superior de Música Joaquín Rodrigo in Valencia als Jahrgangsbester mit einer Bewertung von 9,5 Punkten. Im dritten Studienjahr wurde er als Erasmus-Student an die renommierte Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar eingeladen, wo er ein Studienjahr verbrachte.
Nach seiner Rückkehr nach Valencia schloss er sein Bachelorstudium ab und erhielt zusätzlich Unterricht und künstlerische Impulse von namhaften Hornisten wie Joan Bernat (Oper Zürich), Iago Bernat (WDR Sinfonieorchester Köln), Bernardo Cifres (Orquestra de Les Arts Valencia) und José Chanzá (RTVE Sinfonieorchester). Seine orchestrale Ausbildung vertiefte Eduardo Grau durch die Teilnahme an Projekten des Jove Orquestra de la Generalitat Valenciana sowie als Mitglied der Akademie des Orquestra Simfònica de les Illes Balears (OSIB), der er drei Jahre lang angehörte. Derzeit absolviert er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Hornklasse von Markus Maskuniitty. Parallel dazu wirkt er seit einem Jahr regelmäßig als Solohornist bei Tourneeprojekten der Philharmonie Leipzig mit. Für die Spielzeit 2026/27 wurde er zudem als Akademist der Göttinger Symphoniker ausgewählt.

Matias Llona Guajardo (Violine),
in Buenos Aires (Argentinien) geboren, bekam bereits mit drei Jahren Musikunterricht. Nach seiner Übersiedlung nach Spanien wurde Maida Toledo in Galizien seine erste Geigenlehrerin. Mit zehn wechselte er zu Jezabel Acha an das Konservatorium „Jesús de Monasterio“ in Santander. Bei Professor Catalin Bucataru an der Musikhochschule „Musikene“ in San Sebastián schloss er 2022 seine Bachelorausbildung mit Bestnote ab. Meisterkurse führten ihn außerdem zu Yuri Revich, Pablo Martos, Dmitri Makhtin, Isabelle van Keulen und Liviu Prunaru. Beim Akkordeon-Festival in Gipuzkoa gewann Matias Llona Guajardo 2014 einen 1. Preis. Zwischen 2016 und 2022 spielte er als Konzertmeister im Cantabria Young Orchestra (JOSCAN). 2018 wirkte er als Solist bzw. Konzertmeister an der Uraufführung und Einspielung Santiago Lanchares’ „Cantos de Ziryab“ mit. Nach Tätigkeiten in der „Orquesta Sinfónica Freixenet“ und in der „Joven orquesta de Euskal Herria“ nahm er an Tourneen des European Youth Orchestra 2023, 2025 und 2026 teil. Regelmäßig gastiert er im Euskadiko Orkestra und im Bilbao Symphony Orchestra. Seit Herbst 2025 ist er Akademist bei der NDR-Radiophilharmonie in Hannover.
